BO & IT bei Zurich
von Armin Woerner (kor.M.)
Bei der diesjährigen Fachtagung des Fachkreises BO & IT bei der Zurich Gruppe in Köln wurde eine große Bandbreite von Themen abgedeckt, sodass für alle Besucherinnen und Besucher etwas geboten war.
Die Veranstaltung wurde von Uwe Schöpe, Vorstandsmitglied der Zurich, mit einer Begrüßungsrede rund um das Thema „Kultur” eröffnet. Kultur spielt eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der diversen Herausforderungen im Versicherungswesen, die in den vielfältigen folgenden Vorträgen noch beleuchtet werden sollten, daher ein treffender Einstieg in den Tag.
Es folgte ein Impuls von Professor Dr. Dirk-Carsten Günther zum Thema „Ausschluss von Terror am Beispiel des Anschlages auf die Stromversorgung in Berlin”. In dem Vortrag wurden diverse Herangehensweisen an eine mögliche Terrordeckung (oder eben der konkrete Ausschluss von Terror) samt ihrer Konsequenzen für Versicherer und Versicherungsnehmer beleuchtet.
Johanna Striowsky konnte als frische Masterabsolventin im Anschluss Einblicke aus ihrer Masterarbeit rund um das Thema „Nachhaltige und innovative Führung in der Versicherungswirtschaft” teilen. Sie zeigte klar auf, dass sich nicht nur die Technik sondern auch die Führung im Wandel befindet und auf moderne Herausforderungen wie gestiegenes Arbeitstempo, aber auch auf neue oder neu erkannte Themen rund um ein sicheres psychologisches Umfeld eingehen muss.
Das Startup „Vantel” aus Stockholm konnte zum nächsten Tagesordnungspunkt durch CEO Love Redin und Chief Of Staff Felix Naeve seine KI-Automatisierungsplattform zum Vergleich von Angeboten und Bedingungswerken für Industriemakler vorstellen, mit der signifikante zeitliche Ersparnisse realisierbar werden.
Ein hochaktuelles Thema wurde im Anschluss von Ina Flack, Risk Engineer bei Zurich Resilience Solution, behandelt: Das Management von Klimarisiken, die in der Praxis extreme Schäden verursachen können und, wie im Vortrag erkennbar wurde, genau bewertet werden müssen – bis hin zur Vor-Ort-Analyse der zu versichernden Objekte, um auch Details wie ungenaue Messungen bei Höhenverhältnissen oder schlecht gewartete Sturmschleusen exakt mit einzubeziehen.

