Dachführung Kölner Dom

von Harald Jedich (73/2)

Das Partnerprogramm bot am Samstag, 25.04.26, eine Dachführung des Kölner Doms an. 10 Personen hatten sich dafür angemeldet. Eine Überraschung gab es bereits am Fuße des Doms: Der bisherige Bauaufzug war schon mehr als zwanzig Jahre im Einsatz und wird daher durch einen neuen Aufzug ersetzt. Deshalb war er nicht in Betrieb. Die Besuchergruppe musste ca. 250 Stufen überwinden, um auf das Dach zu gelangen. Zunächst ging es durch den Innenraum des Doms, in dem die Besucher von hoch oben einen weiten Blick auf den großen Kirchenraum mit herrlichen Fenstern und Kapellen hatten. Aufregend wurde es dann auf den Dächern des Kölner Doms. Die Besucher wurden mit einem atemberaubenden Ausblick auf das unten liegende Köln und den Rhein belohnt. Es wurden auch die riesig großen Werkstätten der Dombauhütte besichtigt. Nach 1½ Stunden ging es wieder abwärts. Das war insgesamt ein wirklich gelungener Programmpunkt!

Fotos Harald Jedich

Ausklang auf dem Rhein

von Nicole Gordine (Redaktionsteam)

Nach einer interessanten, prominent besetzten Podiumsdiskussion und der anschließenden Mitgliederversammlung inklusive Mittagessen folgten einige Mitglieder sowie das Grafikhaus-Team der Einladung zu einer kurzen Rheinfahrt.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es zunächst gemütlich zu Fuß am Rheinufer entlang: vom Haus der Deutschen Wirtschaft bis zum Rheinpegel-Turm in der Altstadt. Dort versammelte sich die Gruppe, bevor es an Bord der KD ging. Für einen Samstagnachmittag war das Rheinufer erwartungsgemäß gut besucht – Köln zeigte sich von seiner lebendigen Seite.

Den ersten Kranz Kölsch besorgte mein Mann, kurz darauf übernahm Günter Laux kurzerhand die Rolle des Köbes und sorgte mehrfach für Nachschub. Fast die gesamte Hamburger Truppe war mit an Bord, die Stimmung war bestens, und so wurde aus der geplanten Rheinfahrt schnell ein geselliger Abschluss mit viel Gesprächsstoff.

Auch als Kölnerin – zumindest wohnhaft in Köln – ist es immer wieder schön, die Stadt von der Wasserseite aus zu erleben. Viele Mitglieder und Mitgliederinnen erinnerten sich an ihre Studienzeit in Köln, und zeigten sich beeindruckt, wie sehr sich Stadtbild und Rheinpanorama verändert haben.
So wurde die rund eineinhalbstündige Fahrt rheinauf und rheinab zum gelungenen Abschluss der Mitgliederversammlung: mit Sonne, Rheinblick, Kölsch und bester Stimmung. Oder anders gesagt: Nach Zahlen, Berichten und Entlastungen war dies die wohl angenehmste Form, den Tag „ordnungsgemäß“ ausklingen zu lassen.