Zwischen Strategie und Zukunftsvision

Captives als spannendes Rückgrat des industriellen Risikomanagements
von Dominik Nawe (16) und Björn Schmidt (21)

Es war ein Tag, der zeigte, wie lebendig und zukunftsorientiert die Versicherungsbranche sein kann. Der Fachkreis Sachversicherung der VVB –Vereinigung der Versicherungsbetriebswirte e. V. hatte in die Technische Hochschule Köln eingeladen – und die Resonanz war groß. Unter dem Motto „Captive – das neue Risikomanagement-Vehikel“ diskutierten Praktiker, Wissenschaftler und Berater über Chancen, Grenzen und Perspektiven eines Instruments, das derzeit immer mehr Aufmerksamkeit erfährt.

Schon in den Begrüßungsworten machte Prof. Dr. Arnold deutlich, worum es an diesem Tag im Kern ging: um Austausch, um Vernetzung – und um den Mehrwert, den die VVB für die fachliche Weiterentwicklung ihrer Mitglieder bietet. Björn Schmidt und Dominik Nawe, Leiter des Fachkreises, griffen diesen Gedanken auf und eröffneten das Programm, das Theorie und Praxis verband.

Den Auftakt machte Marcus Reichel von der Knauf V.V.G. Versicherungsservice und -Vermittlungs-GmbH. Er nahm die Teilnehmenden mit in die Welt industrieller Eigenversicherer – wo Risikofinanzierung kein abstraktes Konzept ist, sondern gelebte Unternehmenspraxis. Reichel zeigte, wie die Knauf-Gruppe ihre Captives als Instrument nutzt – und dass sich gerade in Zeiten volatiler Märkte Stabilität am besten selbst gestalten lässt.

Darauf aufbauend führte Georg Manthey von der Ecclesia Reinsurance-Broker GmbH in die Vielfalt der Captive-Modelle ein und stellte dar, wie Unternehmen mit unterschiedlichen Ansätzen ihren individuellen Risikoprofilen gerecht werden. Sein Fazit: Captives sind mehr als eine Nischenlösung – sie sind ein wichtiger Bestandteil moderner Risikostrategien.

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