Rheinländer und Westfalen –
es ist furchtbar, aber es geht.

Dieses Bonmot, das sich auf die Gegensätzlichkeit des sachlich-wortkargen Charakters bezieht, den man dem Westfalen nachsagt, und der rheinischen Frohnatur, die Konrad Beikircher im rheinischen Grundgesetz in elf Artikeln zusammengefasst hat (Et kütt wie et kütt. Et hätt noch immer joot jejange! Do laachste dich kapott.), stammt vom ersten Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Franz Meyers. Populär wurde es zwar durch den Kabarettisten Jürgen Becker, aber auch andere haben es treffend angewendet, so der Festredner bei der Feier zum fünfzigjährigen Jubiläum der VVB, Diakon Willibert Pauels als „Ne bergische Jung“. Bei der Verabschiedung von Wolfgang Franke als Vorsitzender der VVB 2012 zur MV in Nürnberg charakterisierte sein Nachfolger Dieter Bick seinen Vorgänger u. a. mit diesen Worten: „Westfale von Haus aus und Rheinländer aus Überzeugung war Wolfgang Franke der ideale Botschafter unserer Alumni, die aus Köln kommt und in der Welt zu Hause ist.“ Und wer sonst wäre prädestiniert, die Geschichte der VVB den Mitgliedern in kurzer, aber liebevoller Weise nahezubringen!
Die Redaktion
75 Jahre VVB – ein persönlicher Rückblick
von Wolfgang Franke (72/1 – E.V.)
In unserer Chronik – herausgegeben als Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der Vereinigung – hat der Versicherungshistoriker Professor Peter Koch die Arbeit unserer Alumni und die Entwicklung des IVW Köln hervorragend beschrieben. Am 12. Juli 1951 gründeten die „12 Apostel“ – das war der erste Jahrgang (Lehrgang A) der seinerzeitigen deutschen Versicherungsakademie – die Vereinigung der Versicherungsbetriebswirte. Daher feiern wir in diesem Jahr den 75. Geburtstag unserer Alumni. Ich möchte Ihnen und vor allen Dingen auch unseren jüngeren Mitgliedern, im Folgenden einen kurzen Überblick über markante Punkte der Geschichte dieser 75 Jahre und auch die prägenden Persönlichkeiten geben.
Organisationen der VVB
Da die Studierenden nach Abschluss meist wieder in ihre Firmen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland zurückgingen, wurden 1956 die ersten Treffpunkte/Stammtische in Dortmund, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart gegründet. Heute sind es 17 in Deutschland, und auch in Barcelona und Zürich haben sich Mitglieder zusammengeschlossen.
Weil man 1960 schon erkannt hatte, dass der Zusammenhalt der Absolventen, die eben in Deutschland verstreut aktiv waren, nicht mehr intensiv genug war, wurde der Beirat gegründet, um hier ein Treffen und einen Gesprächsaustausch mindestens einmal jährlich stattfinden zu lassen. Diesen Beirat gibt es dankenswerterweise auch heute noch.
Dieser Inhalt ist nur für VVB-Mitglieder zugänglich. Bitte melden Sie sich an.
Sie sind noch kein Mitglied? Dann registrieren Sie sich jetzt!
