Treffpunkte
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Dortmund

Besuch des Apotheken-Museums am 17. März 2026 und anschließender Stammtisch in einer Weinbar

Der Leiter des Treffpunkts Dortmund, Edzard Bennmann, hatte die Mitglieder zu einem besonderen Ereignis eingeladen, und zwar zum Besuch des Apotheken-Museums in Dortmund. Die Besichtigung mit Führung war für den Dienstagnachmittag, den 17. März, vereinbart worden, und erfreulich viele Mitglieder des Treffpunkts sind der Einladung gefolgt, um Deutschlands größte private pharmaziehistorische Sammlung kennenzulernen. Die Idee des Museumsbesuches kam von Ingo Fiedler. Auch Günter Laux, der Sonderbeauftragte Äußere Organisation für den Vorstand der VVB, ist gerne dazugekommen.

Wir wurden durch den Diplomchemiker Heinz Helmut Bussemas fachlich sehr versiert durch das Museum geführt. Er berichtete, dass das Museum im Jahre 2016 aus der ehemaligen Adler Apotheke am Markt in neue Räume umgezogen ist. In den bisherigen Räumen der Apotheke konnte sich das Museum durch die ständig gestiegene Zahl von Exponaten nicht mehr ausdehnen. Die neuen Räumlichkeiten werden seit September 2017 im Stil einer alten Apotheke genutzt, und für die vielen Exponate ist dort nun wesentlich mehr Platz vorhanden.

Zu Beginn der Führung waren wir in einem großen Raum, dem „Offizin“ und diesen kennen die Patienten als „die“ Apotheke. Es handelt sich hierbei um die Eicheneinrichtung der ehemaligen Löwen-Apotheke aus Remscheid. Hier sahen wir viele Glas- und Porzellangefäße aus der Zeit um 1890 sowie eine dekorative Regalwand von 1650 aus der Einhorn-Apotheke in Gelnhausen im Spessart. An der Decke und den Wänden gibt es viele Teile von Mensch und Tier, denn diese wurden in früheren Zeiten zu Arzneimitteln verarbeitet – z. B. Tierzähne gegen stechende Schmerzen, Bärenfell gegen Haarausfall und menschliches Gehirn gegen Epilepsie. Es gibt dabei auch einen Schrank zur Aufbewahrung giftiger Mittel: so wurde früher mit schwarzer Schrift auf weißen Grund auf Giftstoffe hingewiesen und mit roter Schrift auf weißem Grund auf gefährliche Stoffe.

Herr Bussemas berichtete eingangs von der bekannten englischen Schriftstellerin Agatha Christie, die im 1. Weltkrieg von 1914-1918 quasi eine Ausbildung zur Apothekerin genossen hat. Diese „Ausbildung“ hat ihr bei ihren vielen Kriminalromanen sehr geholfen, denn in vielen dieser Romane handeln die Täterinnen und Täter mit Gift. Interessanterweise hat die Auflage von Agatha Christies Büchern eine Größenordnung von ca. 2 Milliarden Exemplaren erreicht und wird somit nur von der Bibel und den Werken von Shakespeare übertroffen – erstaunlich.

In den insgesamt 13 Räumen des Museums erhielten wir einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte der Pharmazie. Hierbei zeigte uns Herr Bussemas unter anderem eine Sammlung von über 200 Mörsern, wobei der älteste aus der Zeit um 650 n. Chr. stammt. Ebenfalls sahen wir eine umfangreiche Sammlung alter Fachbücher für das Apothekenwissen, die Herstellung von Medikamenten usw.

Im weiteren Verlauf der Führung sahen wir Destillationsapparaturen, Sterilisierschränke, Öfen, Wasserfilter, Mikroskope und viele Dinge, die zur Untersuchung von Grundstoffen und zur Herstellung von Salben, Pillen, Zäpfchen, Tabletten oder Emulsionen notwendig waren. Wir sahen aber auch unterschiedlichste Klistierspritzen, die auch zur Reinigung des Körpers genutzt wurden – Duschen gab es seinerzeit noch nicht – und eine Sammlung von Wärmflaschen. In der sogenannten Kräuterkammer konnten wir eine sehr schöne Fayencensammlung, einen Apothekerofen, ein Rezeptsammelbuch, Pfeffermaße aus Südamerika und eine chinesische Taschenapotheke bewundern.

Wir erhielten eine sehr interessante Führung im Apotheken-Museum und hätten nicht vermutet, dass man auf ca. 300 m² eine solche Fülle an Anschauungsmaterial für Apothekenwissen unterbringen kann. Herr Bussemas hat uns alles sehr verständlich dargestellt und auch unsere Fragen beantwortet.
Nach dieser tollen Führung stand noch der „normale“ Stammtisch in der Weinbar GoodWineOnly auf der Agenda, denn dort wollten wir Wein trinken und etwas essen.
Unsere Stimmung in der Weinbar war positiv eingestellt und die Gespräche in Richtung April gerichtet, denn Günter informierte die anwesenden Gäste über die fortschreitenden Vorbereitungen der Jubiläumsmitgliederversammlung am 24. und 25. April in Köln. Er verwies auf das aktuelle VVBmagazin 1/26 mit den laufend aktualisierten Informationen zu den Aktivitäten zum 75. Geburtstag der VVB. Einige Mitglieder aus Dortmund werden auch nach Köln kommen.
Natürlich unterhielten wir uns auch weiterhin gut, genossen aber vor allem den ausgezeichneten Wein und die guten, auf den Wein abgestimmten Gerichte.

Über den nächsten Treffpunkt werden die TP-Mitglieder immer vorab informiert bzw. daran erinnert. Aktuell finden sie bei Wenkers am Markt statt. Der Termin für das nächste Treffen wurde unter den Anwesenden abgestimmt und ist für den 17. Mai terminiert.

Günter Laux, K/C – Sonderbeauftragter der VVB für die Treffpunkte

Hannover

Stammtisch am 13. Februar 2026

Zum ersten Ereignis des Treffpunkts im Jahr 2026 hatte der Leiter des Treffpunkts Hannover, Frank Wente, eingeladen. Erfreulich viele Mitglieder, die fast alle mit ihren Partnern und Partnerinnen gekommen sind, trafen sich ein wenig außerhalb von Hannover, im Hotelrestaurant „Amadeus“ in Isernhagen-Altwarmbüchen.

Frank hatte auch eingeladen, um die Geschicke des Treffpunkts in jüngere Hände zu übergeben, denn aus gesundheitlichen und auch persönlichen Gründen möchte er etwas kürzer treten, wird aber gerne als Stellvertreter weiter zur Verfügung stehen und seinen Nachfolger unterstützen. Er hatte im Vorfeld daher mit dem Mitglied Christian Bittner, Lehrgang 2000 gesprochen, und er ist gerne bereit, den Staffelstab zu übernehmen.

Günter Laux, der Sonderbeauftragte Äußere Organisation für den Vorstand der VVB, der auch nach Hannover gekommen ist, bedankte sich ganz herzlich bei Frank für seine langjährige verdienstvolle Aufgabe als Treffpunktleiter für den TP Hannover und wünschte Christian gleichzeitig viel Glück und Erfolg für seine zukünftige verantwortungsvolle Tätigkeit.

Die Stimmung war bestens, denn das Essen in diesem sehr guten Restaurant, das aus Hannovers Umland von sehr vielen gerne besucht wird, war ausgezeichnet, und auch die Getränke waren klasse. Günter informierte die anwesenden Gäste über die fortschreitenden Vorbereitungen der Jubiläumsmitgliederversammlung am 24. und 25. April in Köln. Günter verwies auf die Informationen in der Ausgabe 6/25 und 1/26 des VVBmagazin, wo über Aktivitäten zum 75. Geburtstag der VVB berichtet wurde.

Die TP-Mitglieder werden immer vorab über den nächsten Treffpunkt informiert bzw. erinnert. Die Treffen finden üblicherweise in der „Ständigen Vertretung“ in Hannover statt; der Termin für das nächste Treffen wurde den Anwesenden bereits mitgeteilt.

Günter Laux, K/C – Sonderbeauftragter der VVB für die Treffpunkte

Stuttgart

Unterwegs am 09. März 2026 in Bad Cannstatt

Der TP Stuttgart traute sich im Jahr 2026 etwas – und schaute sich mal ein anderes Lokal für unseren Stammtisch an. Aufgrund der geringen Anmeldezahlen der Teilnehmenden wählten wir den Roten Hirsch in Bad Cannstatt, zentral zwischen Stuttgart und Fellbach gelegen, gut mit der Stadtbahn und (unter normalen Umständen) mit der S-Bahn zu erreichen.

Die Location stellte sich als gute Wahl heraus: Guter Service, kleine, aber sehr feine Auswahl an Speisen, sowohl für Fleischesser als auch fleischlos Bevorzugende! Dazu auch optisch sehr ansprechend!

Die Themen des Abends waren mannigfaltig. Natürlich war die anstehende Mitgliederversammlung nebst Fachkreis-Veranstaltungen und Jubiläumsabend Thema, aber auch andere Themen wie Nachhaltigkeit, Artenkunde (wusstest Du, dass es etwa 110 bis 130 Arten von Kiefern weltweit gibt?), aber auch fremde Länder wie Neuseeland, die Vereinigten Staaten oder (mir ja suspekte) Bräuche wie Fasching/Fasnet/Karneval/… wurden besprochen.

Der Abend war sehr kurzweilig, und zum Ende hin machten wir uns noch Gedanken, wie wir die Mitglieder aus der Nähe von Stuttgart wieder mehr dazu animieren können, sich an solch schönen Abenden auch zu beteiligen.

Der Beschluss: Wir bieten nach dem 75-jährigen Jubiläum im Mai oder Juni die Teilnahme an einer Stadtführung an. Aber nicht an irgendeiner, sondern einer ganz besonderen Stadtführung: Ein Stadtführer zeigt die Stadt Stuttgart aus der Sicht der Schwachen der Gesellschaft: Obdachlose, schutzsuchende Frauen und Kinder.

Auch die Partnerin oder der Partner des jeweiligen Mitglieds sind gerne zu dieser besonderen Tour eingeladen.

Anschließend wollen wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen beschließen und dabei auch gerne die Mitglieder, die sich einen zweistündigen Stadtrundgang nicht zutrauen oder erst später dazustoßen können, willkommen heißen!

Hubert Mayer, Treffpunkttleiter